Für Ferienjobs als kurzfristige Beschäftigung gelten anders als bei Minijobbern keine Verdienstobergrenzen. Es müssen auch keine Sozialversicherungsabgaben gezahlt werden. Der Arbeitslohn unterliegt jedoch der Lohnbesteuerung.

Voraussetzung für ein kurzfristiges Beschäftigungsverhältnis ist, dass die Dauer des Ferienjobs bei einer Arbeitswoche von 5 Tagen höchstens 3 Monate beträgt. Bei einer Arbeitswoche unter 5 Tagen dürfen insgesamt 70 Arbeitstage nicht überschritten werden. Für Schüler, die noch vollzeitschulpflichtig sind, beschränkt sich die Ausübung eines Ferienjobs auf 20 mögliche Arbeitstage pro Jahr. Ein Schüler kann diese Tage beliebig auf verschiedene Ferien im Jahr aufteilen.

In der Regel sind Schüler über einen Elternteil in der gesetzlichen Krankenversicherung familineversichert; aus dieser fallen sie erst bei einem Grundeinkommen von über 415 EUR raus. Auf das Kindergeld wirken sich Ferienjobs nicht aus.

Quelle: Pressemitteilung des Steuerberater-Verbandes e.V. Köln vom 19.07.2016